Hintergrund des Lehrgangs:
Sicherheitsmitarbeiter sollten dazu befähigt sein, auch brisante Situationen möglichst ohne den Einsatz von Gewalt zu deeskalieren. Trotzdem kommt es leider immer wieder vor, dass Angreifer körperlich von ihren Opfern getrennt und Personen von einem Gelände verbracht werden müssen oder das Sicherheitspersonal unmittelbar attackiert wird.
Mit der einsatzbezogenen Selbstverteidigung erlernen die Teilnehmer einfach auszuführende Hebel- und Fixierungstechniken, um Personen schnell und ohne den unverhältnismäßig hohen Einsatz von Gewalt unter Kontrolle bringen zu können. Abwehrtechniken und das Erkennen von Verhaltensmustern, die auf einen bevorstehenden Angriff hindeuten, sollen darüber hinaus zu einem verbesserten Selbstschutz beitragen.
Sonstige Rahmenangaben:
Zielgruppe:
Der Lehrgang empfiehlt sich nicht nur für Sicherheitsmitarbeiter, sondern grundsätzlich für Personen, die berufsbedingt Maßnahmen gegenüber anderen durchsetzen müssen und dabei häufig auf Ablehnung bis hin zu gewaltbereitem Verhalten stoßen. Exemplarische Personengruppen sind neben Angehörigen des Sicherheitsgewerbes auch Einsatzkräfte von Rettungsdiensten oder Mitarbeiter in der öffentlichen Verwaltung.
Abschluss:
Bescheinigung: Einsatzbezogene Selbstverteidigung (EBSV) PISO-NRW
Unterrichtsinhalte:
- Rechtliche Eingriffsbefugnisse
- Hebel- und Fixierungstechniken
- Manipulation von Vitalpunkten
- Abwehr verschiedener Angriffe
- Aggressives Verhalten erkennen und richtig deuten
- Rollenspiele: Anwenden der erlernten Techniken
Dauer:
Tagesseminare sind möglich, empfohlen werden mehrere Tage
Unterrichtszeiten:
08:05 – 09:45 Uhr: Unterricht
09:45 – 10:00 Uhr: Frühstück
10:00 – 11:45 Uhr: Unterricht
11:45 – 12:30 Uhr: Mittag
12:30 – 14:00 Uhr: Unterricht
14:00 – 14:15 Uhr: Pause
14:15 – 15:20 Uhr: Unterricht